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Forum des Wissens und des Dialogs

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Verantwortlicher Redakteur Ali Foudi - TASSILI VERLAG, Postfach 5966, 30059 Hannover

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Forum des Wissens und des Dialogs

 

Forum des Wissens und des Dialogs

Von ALI FOUDI :: 15.06.2007

Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser,

wir verstehen unsere Zeitschrift „Der Südländer“ nicht nur als ein reines Informationsblatt, sondern als auch ein „Forum des Wissens und des Dialogs“.

Mit der heutigen Ausgabe beginnen wir mit einer literarischen Serie, über internationale Geisteswissenschaftler, die die Notwendigkeit einer humanistischen Kulturverständigung erkannt haben.

Wie wir täglich erleben können, wächst die Welt zwar immer mehr zusammen, aber in brutalsterweise, sodass spätestens jetzt ein Dialog zwischen den internationalen Geistesgrößen angeregt werden muss.

Mit unserer Juni- Ausgabe beginnen wir mit dem großen deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe, den wir Ihnen in einer kompakten Kurzfassung vorstellen, wobei Sie diesbezüglich eingeladen sind, sich bei Interesse, mit eigenen Beiträgen zu beteiligen.

Herzlichst

Ihr Ali foudi

 

Goethe, sein Leben, sein Wirken

 

Goethe, sein Leben, sein Wirken

Von W. Vensutor

Wer sich mit dem Leben und Wirken des Dichters Johann Wolfgang von Goethe beschäftigt, der arbeitet sich in die Sprachlosigkeit hinein, denn es öffnet sich ihm ein Thema, das kein Ende zu haben scheint, wobei zwei Fragen miteinander konkurrieren: Wo beginnen? Wo aufhören?

In der Tat ist die enorme Vielfältigkeit und intellektuelle Tiefe, dieses deutschen Dichters, außergewöhnlich zu nennen.

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Algerien-

 

Algerien-

Ein fragwürdiges Regime steht vor dem Abgrund

Von A. Faycal

Man sagt, die Hoffnung des Menschen stirbt zuletzt. Das gilt besonders u. a. für Völker, die in totalitären Staaten leben und täglich schreckliches Unrecht erleiden müssen. Und so stelle man sich einmal vor, es gäbe in einem solchen Land des Bösen eine Wahl und niemand ginge hin.

Nun, an Willkürausübung gewöhnt, würde eine Regierung dort sicherlich ganz einfach eine >große Wahlbeteilungen> erfinden, Wahlergebnisse konstruieren.

In der Tat, als erschreckendes Beispiel kann hier das Militär Regime in Algerien dienen. Am 17. mai 2007 wurden in diesem nordafrikaschen Polizeistaat 18 Millionen Menschen zur Wahl eines neuen Parlaments aufgerufen. Nach Aussage der Regierungsvertreter sollen ca. 6 Millionen, also 35 Prozent, der Wähler ihre Stimme abgegeben haben. Obwohl dieses niedrige Wahlinteresse ganz offenkundig schon eine Blamage für die Militärs der algerischen Führung dargestellt, nennt die Opposition sogar noch eine bedeutend geringere Wahlbeteiligung. Sie verweist auf nur 12 bis 16 Prozent. Berücksichtigt man diesbezüglich die Tatsache, dass zudem noch eine Million ungültige Stimmzettel gezählt wurden. Dann ist eine solche Wahl im Sinne einer demokratischen Definition nichts Wert. Hier taucht natürlich die Frage auf wie es zu dieser enormen hohen Anzahl von leeren Stimmzetteln kommt. Die Antwort ist verständlich: Die Bürger haben panische Angst. Sie beteiligen sich einerseits an der Wahl, um keine Repressalien zu erwarten, andererseits drücken sie ihren Unmut gegen die rücksichtlose Regierung damit aus. Eine geradezu >salomonische Weisheit<. 

Da die algerische Obrigkeit bekannt ist für Ungenauigkeiten und falsche Aussagen, hat sie sich längst ihrer eigenen Unglaubwürdigkeit überführt. Schon in der Wahl von 1997 hat sie das gesamte Wahlresultat rigoros manipuliert. Was jetzt die Wahl in diesem Jahr 2007 betrifft, wird unzweifelhaft der Boykott eines gequälten, aber klug taktierenden Volkes gegen die verfehlte Politik der Militärregierung erkennbar.

 

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IN EIGENER SACHE